Helene von Rechenberg


Helene von Rechenberg stammt aus München, wo sie ihren ersten Klavier-, Geigen- und Orgelunterricht erhielt. Sie studierte Kirchenmusik in Freiburg i.Br. bei Klemens Schnorr. Es folgte ein Konzertfach-Studium in Wien bei Michael Radulescu, welches sie mit einstimmiger Auszeichnung abschloss, ebenso gewann sie Preise internationaler Wettbewerbe (Odense/DK, ION/Nürnberg). Von 2005 bis 2006 war sie Domorganistin in St. Pölten (NÖ), von 2006 bis 2009 unterrichtete sie Orgel und liturgisches Orgelspiel am Konservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien und war als Referentin bei Chor- und Kirchenmusiktagen tätig. Von 2008 bis 2009 war sie Stiftsorganistin in Heiligenkreuz im Wienerwald (NÖ). Sie blickt auf eine rege internationale Konzerttätigkeit zurück, so auch auf Konzertreisen durch China 2009 und 2012. CD-Aufnahmen runden ihr künstlerisches Schaffen ab. Im Sommer 2009 hat ihr Weg sie wieder zurück in ihre Heimat geführt, wo sie nun seit 2009 in Tutzing am Starnberger See als Kirchenmusikerin und Organistin

tätig ist. Seit Herbst 2010 findet alljährlich der „Tutzinger Orgelherbst“ statt, eine Konzertreihe, die sie ins Leben gerufen hat. 2012 hat sie die Leitung des traditionsreichen Kirchenchores St. Joseph übernommen mit dem sie in den letzten Jahren beachtenswerte Konzerte aufgeführt hat. Im Dezember 2018 wurde Helene von Rechenberg von der Gemeinde Tutzing mit dem Wilhelm-Hausenstein-Kulturpreis für ihre herausragende musikalische und kulturelle Arbeit geehrt. Im April 2019 wurde sie zur Dekanatskirchenmusikerin des Dekanates Starnberg ernannt.